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Januar

Rasen nicht regelmäßig betreten

Bei starkem Frost gefriert auch das Wasser in den Blattzellen der Rasengräser. Trittspuren sind oft bis zum Frühling sichtbar, weil die spröden Blätter und Halme sich nicht wieder aufrichten, sondern abknicken und vergilben. Auch der Boden ist im Winter feuchter und verdichtet sich leichter. Deshalb sollten Sie Rasenflächen bei Winternässe und Frost so wenig wie möglich betreten.

Brüchige Sträucher stützen

Auch sommergrüne Sträucher mit sehr sprödem Holz wie beispielsweise die Strauch-Pfingstrosen sind in schneereichen Wintern bruchgefährdet. Sie können die Sträucher leicht schützen, indem Sie die gesamte Krone mit einem dünnen Bindfaden locker zusammenbinden. So stützen die einzelnen Äste sich gegenseitig ab.

Kaltkeimer aussäen

Einige Staudensamen müssen erst eine Kältephase durchmachen, bevor sie keimen. Dazu gehören Astilbe, Christrose , Eisenhut und Trollblume. Säen Sie die Samen jetzt in Aussaaterde und stellen Sie die Schalen zum Vorquellen an einen hellen, warmen Platz (15–18 °C). Nach zwei bis vier Wochen gräbt man die Gefäße an einem schattigen, windstillen Plätzchen im Garten 15 Zentimeter tief ein. Im Frühjahr beginnen die Samen dann zu keimen.

Gartengeräte kontrollieren

Ist der Spaten noch stabil? Sitzt die Harke fest auf dem Stil? Ist die Gartenschere stumpf? Nutzen Sie die arbeitsarme Zeit, um Ihre Werkzeuge zu prüfen. Wie Sie Ihre Gartenschere schleifen, lesen Sie hier.

Blütensträucher durch Steckholz vermehren

Sommergrüne Blütensträucher wie Forsythie, Duftjasmin, Zierjohannisbeere, Holunder oder Spierstrauch können Sie jetzt durch unbeblätterte, verholzte Stecklinge – sogenanntes Steckholz – vermehren. Schneiden Sie möglichst aus der Strauchmitte ein paar kräftige, einjährige Triebe ab und zerteilen Sie diese mit der Gartenschere in etwa bleistiftlange Stücke. Wichtig: Jedes Triebstück sollte oben und unten mit einer Knospe beziehungsweise einem Knospenpaar abschließen. Stecken Sie die Triebstücke anschließend an einem schattigen, geschützten Platz mit Dreiviertel ihrer Länge in lockere, humusreiche Gartenerde. Im Lauf des Frühlings treiben die Knospen aus und es entstehen neue Sträucher, die Sie dann im nächsten Herbst oder Frühjahr ausgraben und an ihrem endgültigen Platz im Garten wieder

Rankgitter erneuern

Wenn die Kletterpflanzen keine Blätter tragen, ist der optimale Zeitpunkt, um Rankgitter und Rosenbögen zu erneuern oder neu zu streichen. Schneiden Sie die Kletterpflanzen so weit zurück, dass vier bis fünf lange, kräftige Haupttriebe übrig bleiben. Nachdem Sie diese von der Rankhilfe gelöst haben, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Anschließend werden die Triebe wieder durch das Gitter geleitet.

Duftige Winterblüher

Hamamelis

Zaubernuss „ Hamamelis Arnold Promise"

Winterblüher brauchen zur Bestäubung Insekten, davon sind im Winter allerdings nur wenige unterwegs. Bei vielen Sträuchern wie Schneeball, Mahonie und Winterblüte dient neben der Blütenfarbe Duft als zusätzliches Lockmittel. Es lohnt sich, ein wenig näherzutreten und zu schnuppern. An milden Tagen weht einem das Aroma oft schon aus der Entfernung entgegen. Bei der Zaubernuss duften nicht alle Sorten, ein besonders kräftiges Parfum haben zum Beispiel „Pallida" und „Feuerzauber". Nach den eigentlichen Winterblühern folgt Ende Februar ein weiterer Duft-Höhepunkt, wenn Seidelbast (Daphne) und Schneeforsythie (Abeliophyllum) ihre Knospen öffnen.

Wurzelballen festtreten

Frisch gepflanzte Stauden und Gehölze werden bei Frost oft etwas aus der Erde herausgehoben. Treten Sie die Wurzelballen wieder vorsichtig mit den Füßen an, sobald der Boden aufgetaut und nicht mehr zu nass ist.

Immergrüne entlasten

Unter zu hoher Schneelast können Immergrüne wie Eiben und Thujen auseinanderfallen. In schneereichen Gegenden empfiehlt es sich daher, die Pflanzen zu Beginn des Winters in Bastmatten einzuwickeln. Schlagen Sie neben der Pflanze einen Pfahl ein und binden Sie die Matte daran fest, damit sie unter der Schneelast nicht umfällt.

 

Baumpfähle erneuern

Zum Ersetzen von alten Baumpfählen eignen sich Fichte und Kiefer, aber auch Kastanie und Akazie. Letztere sind auch ohne Imprägnierung lange haltbar. Wer ganz sicher gehen will, setzt Metall- oder Kunststoffpfähle ein.
Feldsalat zur Mittagszeit schneiden
Feldsalat kann in der lichtarmen Winterzeit einen erhöhten Nitratgehalt aufweisen. Schneiden Sie daher die Blattrosetten bevorzugt um die Mittagszeit. Das Tageslicht verwandelt einen Großteil des Nitrats zu unschädlichen Stoffen.


Lagerung

Lagern Sie Gemüse nicht zusammen mit Obst. Die Absonderung des Reifehormons Ethylen (zum Beispiel bei Äpfeln) lässt Gemüse schneller welken.


Gemüseernte

Geerntet werden können bei offenem Boden immer noch Meerrettich, Petersilienwurzeln und Sellerie sowie die seltenen Wurzelgemüse Zuckerwurzeln und Pastinaken. Auch andere Wintergemüse wie Feldsalat, Wirsing, Porree, Grünkohl und Spinat werden jetzt geerntet.
Gemüseernte bei Frost
Gefroren geerntetes Gemüse sollte in einem frostfreien, aber kühlen Raum langsam auftauen, sonst wird es leicht weich. Ernten Sie besser bei frostfreiem Wetter.


Wintersalat

Den ganzen Winter stehen der Kubaspinat bzw. Winterpostelein (Claytonia perfoliata) und der Feldsalat im Garten und warten darauf, zusammen mit den gelagerten Äpfeln zu einem frischen Salat verarbeitet zu werden.


Saatgut

Jetzt ist eine gute Zeit, Ihr gelagertes Saatgut zu kontrollieren und kranke, vertrocknete oder auch schimmelige Samen auszusortieren. Saatgut von Schwarzwurzeln oder auch Pastinaken ist nur ein Jahr haltbar, von Schnittlauch bis zu zwei Jahre. Gurken-, Melonen- oder auch Tomatensamen sind bis zu sechs, teilweise auch acht Jahre keimfähig. Beachten Sie die Informationen auf der Saatgut-Verpackung. Meist ist die Dauer der Keimfähigkeit angegeben. Bei einer nur noch kurzen Haltbarkeit oder einer reduzierten Keimfähigkeit sollten Sie die Samen noch in dieser Saison verbrauchen; säen Sie notfalls auch dichter aus. Kaufen Sie im Zweifelsfall neues Saatgut.


Obstbäume roden

Warten Sie mit dem Entfernen kranker oder kümmerlicher Obstbäume in Ihrem Garten nicht bis zum Frühjahr. Jetzt haben Sie mehr Zeit dafür. Wenn Sie an die gleiche Stelle wieder einen Obstbaum setzen wollen, graben Sie den Wurzelstock gleich in Form des Pflanzloches aus. Wählen Sie auf jeden Fall eine andere Obstart, sonst kann es zu Bodenmüdigkeit kommen. Überlegen Sie aber vor dem Neupflanzen, ob der Standort für Obstgehölze grundsätzlich geeignet ist, bzw. was zum Absterben oder Kränkeln des Vorgängerbaumes geführt hat. Für die Obstwiese gilt, dass man einen alten, abgängigen Obstbaum nicht sofort roden muss. Armdickes, besonntes Totholz ist Lebenraum für einige Käferlarven von denen sich z.B. wieder Spechtarten ernähren. Einen Jungbaum sollte man aber trotzdem pflanzen.


Spaliere vorbereiten

Wenn Sie im Frühjahr ein Wandspalier anlegen wollen, sollten Sie sich während der ruhigen Wintermonate um die Beschaffung des entsprechenden Materials kümmern. Verwenden Sie am besten Holzlatten und verzinkten Draht.


Gallmilben entfernen

Die ungewöhnlich aufgeblasenen Knospen an schwarzen Johannisbeeren sind der Überwinterungsort von Gallmilben. Die entsprechenden Knospen sollten herausgebrochen werden. Sind ganze Triebe befallen, werden diese herausgeschnitten.


Obstgehölze

Die Gefahr von Spätfrösten im Frühjahr können Sie bei früh blühenden Obstgehölzen durch ein Mulchen der Baumscheibe verringern. Diese isolierende Schicht verzögert die Erwärmung des Bodens, sodass sich auch die Blütezeit etwas nach hinten verschiebt.

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