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Gartentipps im August 2022

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Derzeit ist Sparen in allen Bereichen angesagt - auch mit der Resource "Wasser" sollte man sparsam umgehen.

Aus diesem Grund finden Sie hier diverse Tipps, wie man Wasser auch im Garten einsparen kann.

Vielleicht ist ja der eine oder andere Hinweis auch für Sie hilfreich!

 

 

Spartipps zum Wasserverbrauch

Wasser ist eine knappe Ressource geworden und wir sollten den Verbrauch so optimieren, dass wir möglichst wenig davon verbrauchen. Wir möchten heute zeigen, wie man im Garten Wasser spart.

 

Bereits bei der Gartenplanung an den Wasserverbrauch denken

Bereits in der Planungsphase kann der zukünftige Wasserverbrauch eines Gartens entscheidend beeinflusst und reduziert werden. Man sollte hierbei schattige Durch den Schattenwurf wird die Verdunstung aller Pflanzen reduziert, die unter dem Baum wachsen. Die Bedeckung des Bodens führt auch zum Einsparen von Wasser, da unbedeckter Boden sehr viel mehr Wasser verdunstet als die meisten Pflanzen. Wer dazu on vornherein Bodendecker in Beetflächen anlegt sorgt dafür, dass er später seltener gießen muss.

 

wasser03 300Verwenden Sie wassersparende Pflanzen

Wir können auf eine eine breite Palette pflegeleichter und wassersparende Pflanzen.
Dazu gehören alle Steingartenpflanzen, da sie sehr gut die Trockenheit vertragen.
Natürlich muss man deshalb nicht nur genügsame Pflanzen verwenden; wichtig ist aber, dass man die Pflanze nach dem bestehenden Boden auswählen sollte.
Ist er reich an Humus und eher lehmig, kann er sehr viel Wasser speichern; hie kannman also auch durstigere Pflanzen auswählen. Ist der Boden eher sandig wie in weiten Bereichen der Kurpfalz, sollten Sie die Wahl entsprechender Pflanzen vorziehen, um nicht tausende Liter von Wasser spritzen zu müssen.
Es wird empfohlen, die Pflanzen in den Beeten streng nach ihren Bedürfnissen zusammenzustellen und zu gruppieren. Trockenheit liebende Pflanzen in ein Beet, schattenbedürftige und Feuchtigkeit liebende in ein anderes.

 

Verbessern Sie die Wasserspeicherung des Bodens

Sehr viel wertvolles Wasser geht verloren, wenn es nicht im Boden gehalten werden kann, sondern in den Untergrund abfließt.
Durchlässige Böden können Wasser nicht gut halten. Dies gilt insbesondere für Böden mit hohem Sandanteil. Da Ton- und Lehmböden einen hohen Anteil von Tonminerale enthalten, welche Wasser aufnehmen und speichern können, kann das Einbringen von Ton kann somit die Wasserhaltefähigkeit des Bodens verbessern.

Noch effektiver ist allerdings Humus, der sehr viel Wasser aufnehmen kann.
Erhöhen Sie also einfach den Humusgehalt des Bodens; das ist auch viel einfacher, als das Verteilen großer Mengen Ton.
Durch das Einbringen von Humus im Boden wird mehr Regenwasser im Boden gespeichert. Man muss seltener gießen und der Wasserverlust ist geringer.

Das Mulchen aller unbepflanzten Flächen mit Rindenmulch oder vergleichbarem Material ist dabei auch sehr hilfreich, denn das führt zum Humusaufbau und beschattet den Boden, sodass weniger Wasser verdunstet.

Hacken spart gießen
Wer nicht mulchen kann oder möchte, sollte dort regelmäßig hacken. Dadurch wird die Sogwirkung des Wassers unterbrochen und es wird weniger Wasser verdunstet.

 

wasser04 300Wurzelbereich gießen statt Pflanzendusche

Viele Hobbygärtner bewässern ihre Pflanzen komplett. Dies bringt aber Probleme mit sich. Es verdunstet mehr Gießwasser und es gelangt weniger Wasser an die Wurzeln, da das Blattwerk häufig das Wasser nach außen ablenkt. Beim Wässern am Morgen kann es dazu kommen, dass die Wassertropfen auf dem Blattwerk wie eine Linse wirken und dadurch Tag Brandlöcher in die Blätter brennen. Auch am Abend sollte man nicht gießen, denn dann kann es über Nacht durch die Feuchtigkeit zu Schimmelbildung kommen.
Deshalb sollte man die Pflanzen immer am Boden nahe an den Wurzeln gießen. So gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln und durch die Beschattung der Pflanze bleibt die Feuchtigkeit auch länger im Boden, ohne dass sie verdunstet.

 

Langsam bewässern

Falls man einen starken Wasserstrahl verwendet, dann schwemmt man dadurch nicht nur wertvollen Hummus weg, sondern darüber hinaus gelangt zu schnell zu viel Wasser auf die Erde und diese kann das Wasser nicht rasch genug aufnehmen. Es läuft dadurch viel Wasser einfach woanders hinläuft, als da, wo es benötigt wird. Deshalb lieber den Wasserstrahl reduzieren und sanfter, aber länger gießen.

 

Nutzen Sie das Regenwasser

Aufgrund seines pH-Wertes und der Kalkarmut ist Regenwasser das bessere Gießwasser. Wenn Sie also Regenwasser auffangen, dann haben Sie hochwertiges Wasser für Ihren Garten verfügbar - und dafür müssen Sie nicht einmal etwas bezahlen!
Das hat auch den schönen Nebeneffekt, dass die Trinkwasseraufbereitung geschont wird.

Wenn Sie den nötigen Platz haben, dann stellen sie große Auffangbehälter auf. Das wird Ihnen über manche der immer häufiger auftretenden Trockenphasen hinweg helfen. Wenn Sie nicht so viele Auffangbehältnisse aufstellen möchten oder können, dann gibt es die Alternative, das Regenwasser in einem unterirdischen Behälter zu sammeln.
Darin kann bereits in den regenreicheren Jahreszeiten Wasser gesammelt werden, welches man dann im Sommer mit einer Pumpe nach oben befördert und nutzt. Dies ist allerdings schon ein größeres Projekt, bei dem man sich Expertenhilfe holen sollte.

 

Richtige Bewässerung der Pflanzen

Auch hierbei lässt sich viel Wasser sparen indem man dafür sorgt, dass möglichst wenig Flüssigkeit direkt verdunstet.
Aus diesem Grund sollte das Gießen zu kühlen Tageszeiten, möglichst am Abend, erfolgen. Und auch das dabei verwendete Gerät macht einen Unterschied.

Die gerne und häufig verwendeten Wassersprenger zerstäuben das Wasser ganz fein und lassen es deshalb mehr verdunsten.
Die beste und effektivste Bewässerung wird mit sogenannten "Tropfschläuchen" erzielt, die Wasser in Tropfen direkt über dem Boden abgeben.
Außerdem kann man die Häufigkeit der Bewässerung die Bewurzelung der Pflanzen fördern.

Wenn Sie etwas seltener aber dafür länger wässern, werden die Wurzeln gezwungen, tiefer im Boden nach Wasser zu suchen. Hierbei entstehet eine gute Bewurzelung der Pflanzen, wodurch diese widerstandsfähiger gegen Trockenheim werden.

 

wasser02 300Rasen richtig bewässern

Wir alle wissen, dass Rasenflächen sehr viel Wasser benötigen.

Eine Reduzierung der Rasenflächen birgt deshalb die größtmögliche Wassereinsparungsmöglichkeit.
Aber auch wer dennoch nicht auf große Rasenflächen verzichten möchte, findet Lösungen.

Verwenden Sie an trockenen Standorten speziell zusammengesetzte Saatgutmischungen (Gebrauchsrasen für Trockenlagen). Diese sind darauf ausgelegt, auch in trockenen Bereichen zu bestehen. Hier sind nämlich Gräsersorten enthalten, welche im Vergleich zum klassischen Rasen nur mit einem Bruchteil des Wassers auskommen.

Wichtig ist auch die ausreichende Versorgung der Rasenläche mit Kalium, da dieses entscheidend am Wasserhaushalt des Rasens beteiligt ist. Verwenden Sie also an trockenen Standorten einen Rasendünger mit hohem Kaliumgehalt.

 

Wasser sparen bei Kübelpflanzen

Sogar bei Kübelpflanzen gibt es großes Einsparpotential.
Verwenden Sie ausschließlich glasierte Tontöpfe oder legen Sie unglasierte Töpfe mit wasserdichter Folie aus, Dadurch wird die Verdunstung über den Topf verhindert und der Wasserverbrauch deutlich reduziert.
Darüber hinaus hilft auch das Zugeben von gebrochenem Blähton dabei, den Wasserverbrauch zu minimieren.

 

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