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Heilpflanze des Monats Juni 2021: Die Ringelblume

ringelblumeDie Ringelblume ist eine der ältesten Gartenpflanzen.

Sie sorgt für Farbe im Blumenbeet und hat auch als Heilpflanze eine lange Tradition.

Wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung bei schlecht heilenden Wunden bei Verbrennungen und Ekzemen.


Nachgewiesen wurden ebenfalls blutfettsenkende, gallenflussanregende und abwehrsteigernde Eigenschaften. Traditionell wird die angenehm duftende Ringelblume neben äußerlichen Anwendungen auch innerlich eingesetzt, zum Beispiel bei Magen-Darm-Störungen und Magengeschwüren, Gallebeschwerden, Leberschwäche und Menstruationsproblemen. Auf das Nervensystem wirkt die Ringelblume beruhigend.

Im Garten sind Ringelblumen sehr leicht zu kultivieren.

Im April ausgesät, blühen sie vom Juni an bis zu den ersten stärkeren Frösten.
Zur Abwehr von Fadenwürmern kann man Gemüsebeete, Kartoffel- oder Erdbeerpflanzungen mit Ringelblumen umranden.
Als Gründünger sorgen sie für eine Bodenverbesserung, indem sie mit ihren Pfahlwurzeln die Erde tief lockern, Restnährstoffe binden und so den Boden vor Auswaschung bewahren. Abgeschnitten, zerkleinert und leicht angetrocknet, können die Pflanzen auch oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden.

 

ringelblumeRingelblume als Heilkraut

Die Ringelblume ist zweifelsohne eines der bekanntesten Heilkräuter. Im Einsatz ist die Pflanze heute vor allem bei der Behandlung von Wunden und diversen Gelenkbeschwerden. Doch die Ringelblume ist nicht nur für äußere Beschwerden nützlich, sondern auch für viele innere.

Für Heilzwecke werden die voll entfalteten Blüten gesammelt. Zur weiteren Verarbeitung verwendet man nur die abgezupften Blütenblätter. Wässrige Aufgüsse wirken schmerzstillend, pilzabtötend, bakterien- und virenhemmend. Entzündungshemmende Stoffe werden durch einen Alkoholaufguss gelöst. Und wer die heilende Wirkung auf die Haut nutzen möchte, der sollte ein Ringelblumenöl oder eine Salbe bevorzugen.

Wem das alles zu viel Aufwand bedeutet, der kann Ringelblumenprodukte zu Heilzwecken genauso im Reformhaus oder der Apotheke kaufen. Auch in vielen kosmetischen Produkten zur Schönheitspflege, in Lippenpomaden oder Zahncremes Calendula enthalten.

Ringelblumen können Abwechslung und Farbe auch in die Speisen bringen. Die filzig behaarten Blätter erzielen eine interessante geschmackliche Note in Blatt- oder Wildkräutersalaten. Die Blütenblätter sind für verschiedene herzhafte Brotaufstriche, Blütenbutter, Suppen oder in Kuchen verwendbar. In früheren Zeiten hat man mit den carotinhaltigen Ringelblumen auch Butter und Käse gefärbt.

 

Ringelblume in der Küche

Die Ringelblume findet in der Küche hauptsächlich Verwendung für Salate. Der Geschmack der Blätter lässt sich als pikant bis würzig beschreiben, wobei der bittere Charakter der essbaren Ringelblumenblätter bei älteren Blättern ausgeprägter ist.

Die Blüten sind ebenfalls essbar, zeigen aber kaum einen nennenswerten Eigengeschmack. Frisch abgezupft verleihen sie grünen Wildkräutersalaten (z. B. zusammen mit Löwenzahn und Sauerampfer) einen dekorativen Hingucker.

Die Blüten können auch als natürliches Färbungsmittel für Lebensmittel verwendet werden. Schon in der Antike machte man sich die goldgelbe Pflanzenfarbe als Ersatz für Safran zunutze, z.B. um Reis zu färben.

Zur Osterzeit erfreut sich die Ringelblume zunehmend an Beliebtheit. Als Alternative zu künstlichen Farben können mit dem Saft der Ringelblume Ostereier orange gefärbt werden.

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