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Unterhaltsame Familienfeier des OGV Reilingen

Bericht der SZ vom 09.04.2019

Die Familienfeier des Obst- und Gartenbauvereins hat sich längst fest im Terminkalender der Vereinsmitglieder verankert. Kein Wunder, dass die Mannherzhalle Samstagabend im bestuhlten Teil bis auf den Letzen Platz gefüllt war und sogar Tische und Stühle kurzfristig aufgestellt werden mussten, keiner der Gartenfreunde möchte sich den bunten Abend entgehen lassen. "Wir möchten euch einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend bescheren“, sagte Vorstand Karl Bickle, als er die zahlreichen Gäste in der Fritz-Mannherz-Halle begrüßte. Neben den Mitgliedern Freunden und Gönner des Vereins waren auch Ehrengäste und Abordnungen befreundeter Vereine nach Reilingen gekommen, um gemeinsam zu feiern. Zur Unterhaltung schlüpften einige der Gartenfreunde in verschiedene Rollen um mit Sketchen oder Gesangseinlagen wieder für einen vergnüglichen Abend zu sorgen.
Danach öffnete sich auf der Bühne der Vorhang zum Unterhaltungsteil der Familienfeier. Sabine Tremmel führte als Moderatorin in souveräner Manier mit launigen Worten durch das nun folgende abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm.

Ich hätte es gewusst, aber mich frägt ja keiner

Vera Strittmatter, Giesela Burger, Brigitte Kneis und Monika Kappes waren Reilinger Tratschtanten, von der jede eine Neuigkeit parat hatte, aber keine etwas Genaues wusste. Wenn sie von der Obertratschtante etwas wissen wollten, antwortete die immer mit dem gleichen Satz “ich täts ja wisse, aber mich frägt ja keiner“. Da die Harmonie im Gespräch nicht zu erzielen war, stimmten sie ein Lied an und mit “so ein Tag so wunderschön wie heute“ sprang sofort der Funken auf das Publikum über und es wurde mitgesungen und geschunkelt.

Mundartgesang mit Charly Weibel

Musikalisch ging es auch gleich weiter und der Mundartsänger Charly Weibel war wie gewohnt ein Highlight. Wie bekannt singt er in seinem Dialekt, in „reilingerisch“. Und mit den beiden Titeln “was ich bis heut noch nicht gemacht hab, bzw. mach ewe blos was wichtig isch für dich" und „es gibt heut kaum noch e Ausstellung, sondern nur noch Vernissage“ mit dem Refrain "wann des Kunst isch, sag ich lieber nichts dazu" fand sich jeder Zuschauer selbst mit eigenen Begebenheiten.

Brisantes auf dem WC erlebte Karl Bickle, als er den Notdurftort gerade noch in höchster Not erreichte. Doch der Schock folgte, denn egal wo auch seine Blicke hin schweiften, war kein Klopapier vorhanden. In seiner Not rief er verzweifelt nach Klopapier, bis sich eine Stimme (Sabine Tremmel) meldete und eine rolle Klopapier für 20 € anbot. Mit viel Verhandlungsgeschick konnte die Rolle auf 10 € herunter gehandelt werden. Wie wertvoll Klopapier sein kann, kam dabei richtig zum Augenschein. Bei der Pokerrunde um das Klopapier wurden die Lachmuskeln der Zuschauer ausgiebig strapaziert.

Toleranzgrenze

Die Ketsche (Vera Strittmatter), die Liesel (Brigitte Kneis) und die Hilde (Marianne Berger) trafen sich zum Kaffeeklatsch. Dabei stellte die Ketsche erregt fest ,dass es einen Tag der Toleranz gäbe, der so unnötig sei wie ein Kropf, alle drei übten doch Toleranz bis zum geht nicht mehr aus. Dabei stellten sie schnell fest, wo ihre Toleranzgrenzen liegen. Die Ketsche glaubte, ihr Sohn sei auf dem CSD (Christopher Street Day) und damit sei der “christlich soziale Dach" gemeint. Die Liesel wollte auf keinen Fall tolerieren, dass ihre Tochter einen Saarländer heiratet. Diese vorgetragenen Szenen brachten Erheiterung pur und wurden mit viel Beifall bedacht.

die Tratschtanten an der Tolerazgrenze

 

Die umeglisch Supp

Bei keiner Familienfeier dürfen die Streithähne Karl und Ketsche (Karl Bickle und Vera Strittmatter) fehlen. Beim Einmarsch stellte Karl fest, dass er das Gekochte von Ketsche nur nach einem EKG genießen kann. Karls EKG sind „ein Enzian, ein Kräuter- und ein Gwegschte-Schnaps“. Als Ketsche die Suppe servierte, standen dem Karl die Haare senkrecht: "Hast du den Spüllumpen in die Flädlesupp geschnitten?" Und er wurde blass, als er ein Stück Stoff aus dem Mund zog. Die Ketsche meinte, er sollte nicht so pingelich sein, das sei nicht das erste und nicht das letzte Mal, dass er ein Stück Spüllappen mitgegessen hätte. Als Karl auf dem Weg zum Wirtshaus den Hosenladen nicht schließen wollte, kommentierte Ketsche sein verhalten mit “nun ja, wenn der Vogel tot isch, dann kansch den Käfig offenlassen“. Ausgelassenes Gelächter und großen Applaus begleitete den Auftritt der Beiden.

Ketsche und Karl im Sreit

 

Die Straßenkehrer

Tolle Stimmung kam auf, als die Straßenkehrer des OGV die Bühne betraten, hinter denen sich Vera Strittmatter, Sabine Tremmel, Marianne Berger, Monika Kappes, Gertrud Sattelberger und Giesela Burger versteckten. Mit dem Straßenkehrerlied besangen sie: “mir sind die Reilinger Straßenkehrer und kehre de Leit ihren Dreck“. Dabei besangen sie verschiedene Stellen in Reilingen, wo Dreck weg zu kehren war. Bei dem Refrain "mir kehre ohne Rücksicht, was uns vor den Bese kummt, Matratze, en Schlappe, e Rücklicht, en alte Bär, wo brummt". Alle waren voll Begeisterung und im Refrain wurde die Truppe vielstimmig vom Puplikum unterstützt.

Die Strassenkehrer in Aktion

 

Mundart Gesang mit Charly Weibel

Nochmals umrahmte Charly Weibel den Abend mit seinem neuen Mundart Song, der von einem echten Mann handelt, der unter anderem nur Schnaps drinkt, "aber ich ich drink ooja" (Eier Likör). Als Weibel das Lied vom Gelariewesalot anstimmte, war das Publikum spontan mit dabei. Die OGV Helfer verteilten an das Puplikum die OGV Gelariewepakete, die Karotten waren wieder von der Fa. Großhans gestiftet.

Charly Weibel und Toni Kellner mit dem Lobeslied auf den Vorstand

 

Das Wampenlied

In bayrischer Tracht als Michael und Marianne sangen Vera Strittmatter und Karl Bickle das Wampenlied: "I hab a mortz drumm Wampen, die zeig ich gerne her und wenn ich net mei Wampen hät, dann wäre ich Millionär". Dieser Ohrwurm sprang schnell über und der Refrain wurde kräftig mitgesungen.

Dank an die Mitspieler

Als der erste Vorstand seinen Dank an alle Mitgestalter aussprach, wurde er mit einem Lobeslied über sich überrascht, das von Toni Kellner und Charly Weibel geschrieben und auch vorgetragen wurde.

Das Badener Lied

Der große OGV Chor stimmte dann das Badener Lied an und mit dem vollen Klang des Badener Liedes ging der Unterhaltungsteil der OGV Familienfeier zu Ende. Die Zusammenstellung und Vorbereitung lag wieder einmal in den bewerten Händen von Vera Strittmatter. Im Anschluß folgte die große Tombola, als Glücksprinz fungierte Jonas Tremmel. Zusammen mit der Moderatorin Sabine Tremmel sorgten sie dafür, dass alle wertvollen Sachpreise schnell neue Besitzer fanden. Damit war wieder einmal eine unterhaltsame und kurzweilige Familienfeier vom Obst- und Gartenbauverein zu Ende .

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