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aktuelles

 

 

 

Hier finden Sie die neuesten Meldungen und Berichte rund um unseren Verein

 

 


 

Blumen- und Pflanzemarkt 2019

Hier der Artikel der Hockenheimer Tageszeitung vom 6. Mai 2019:

 

Jahreshauptversammlung 2019

Um das vergangene Geschäftsjahr abzuschließen, lud der Obst- und Gartenbauverein seine Mitglieder ordnungsgemäß zur Jahreshauptversammlung in den Vogelpark ein. Für Vorstand Karl Bickle war es eine große Freude zahlreiche Ehrenmitglieder willkommen zu heißen und eine große Ehre, dass er wieder eine Vielzahl von Mitgliedern für langjährige Mitgliedschaft auszeichnen konnte. Dazu hatte er auch einige Anstecknadeln dabei, die mit dem Bronzenes Apfel geziert waren, die er den Mitgliedern verleihen durfte, die sich besonders für den Obst- und Gartenbauverein engagieren.

Die zweite Vorsitzende, Brigitte Kneis, verlas in Vertretung für Schriftführerin Birgit Dietrich, den Jahresbericht und erinnerte an die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Besondere Veranstaltungen waren hier der Kräuterabend, mit einem absoluten Besucherrekord, die Teilnahme am Reilinger Kindertag, das Apfelsaftpressen mit den Kindergärten, der Ausflug in das Erzgebirge, das Gartenfest mit der Apfelregatta und die Schnittkurse für Männer und auch speziell für Frauen. Im Anschluss an den Jahresbericht lud Brigitte Kneis alle Mitglieder herzliche zu den regelmäßigen Treffen, donnerstags ab 17 Uhr im Vereinsgarten ein.

Zum ersten Mal trug Gisela Burger in ihrem Amt als Kassiererin den Kassenbericht vor und erklärte, dass die Anschaffung eines neuen Zeltes die größte Ausgabe im bewegten Geschäftsjahr 2018 war. Kassenprüferin Monika Kappes, die zusammen mit Manfred Astor die Kasse geprüft hatte, bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und rief zur Entlastung der Vorstandschaft auf.
Beim Tagesordnungspunkt Wahlen, dankte Karl Bickle Toni Kellner, der aus seinem Amt als Beisitzer auf eigenen Wunsch ausschied. Er erinnerte daran, dass Kellner unter anderem die Apfelregatta ins Leben rief, die gute Kooperation mit den Reilinger Kindergärten aufbaute und sich immer für den Verein eingesetzt hatte. Somit war es Bickle ein persönliches Anliegen, am Abend der Jahreshauptversammlung Toni Kellner nochmals Lob und Dank auszusprechen.

Bevor der Vorstand zu seinem Bilder-Vortag und dem Ausblick in das Jahr 2019 startete, verkündete er der Versammlung, dass im kommenden Jahr seine Amtszeit zu Ende gehe und er nicht wieder zur Wahl stehe.

Die nächste Aktion des Obst-und Gartenbauvereines startet am Samstag, den 4. Mai mit dem großen Blumen- und Pflanzenmarkt auf dem Platz an der Dorflinde beim Franz- Rieglerhaus.


Ehrungen

Ehrenmitglied:

Rudolf Schober, Hubert Stumpf, Rudi Plautz.

60 Jahre:

Mathilde Kapinsky

40 Jahre:

Walter Astor, Bodo Fink
Geehrt zum Ehrenmitglied und für für 40 und 60 Jahren Mitgliedschaft
Geehrt zum Ehrenmitglied und für für 40 und 60 Jahren Mitgliedschaft

25 Jahre:

Paula Gögele, Stefan Kühnle, Karola Maurer, Herbert Purkart, Angelika Welle.

10 Jahre:

Steffen und Miriam Brenner, Pascal Brenner, Heiner und Jutta Dorn, Helmut und Ingeborg Freitag, Klaus und Gudrun Marten, Willi und Valentina Schettle, Liesel Großhans, Birgit Pepperkok, Sieglinde Seiter, Karl Bauer.

Bronzener Apfel:

Roswitha Zahn, Jochen Bitsch, Elfriede Werner, Gisela Burger, Angelika Sommer, Monika Kappes.
Geehrt für 10 und 25 Jahre und ausgezeichnet mit dem Bronzenen Apfel
Geehrt für 10 und 25 Jahre und ausgezeichnet mit dem Bronzenen Apfel


Wahlen

2. Vorsitzende: Brigitte Kneis

Schriftführerin: Birgit Dietrich

Beisitzer: Werner Borowski, Karl Grübel, Gertrud Sattelberger, Erich Hoffmann, Monika Kappes.

Kassenprüfer: Toni Kellner, Manfred Astor

 

Fotos: K.D.

Pflanze des Monats Mai 2018 - Der Kriechende Günsel

Botenbrot für Ameisen

 

Der Kriechende Günsel ist eine weit verbreitete Pflanze.

Seinen Namen erhielt der Kriechende Günsel deshalb, weil er mit seinen bis zu 30 Zentimeter langen, oberirdischen Ausläufern förmlich über den Boden zu kriechen scheint.

Die hübsche, 15 bis 30 Zentimeter hohe, Pflanze wächst auf nährstoffreichen, humosen Böden, in lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen, Zierrasen und an Wegrändern.
Blütezeit von April bis August

Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Blumenkronblätter zu einer Unter- und einer Oberlippe verwachsen sind und so einen Schlund bilden, in den Insekten hineinkriechen können. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis August.

Beim Kriechenden Günsel sitzen die meist blauen, selten auch rosa oder weisen Blüten um den vierkantigen Stängel so nah beieinander, dass sie von weitem aussehen wie eine Ähre. An Hand dieser Scheinähre lässt er sich gut von anderen Lippenblütlern unterscheiden. Die Blüten weisen deutlich sichtbare „Strichsaftmale“ auf, diese haben die Funktion den Insekten den Weg zu weisen. Da der Nektar sehr tief in der Blütenröhre versteckt ist, gelingt es nur Insekten mit langen Rüsseln beispielsweise langrüsseligen Bienen und Hummeln, an den Nektar heranzukommen.

Ameisen helfen bei Verbreitung

An den Samen des kriechenden Günsels befinden sich Ölkörper, die auch Elaiosomen genannt werden. Sie sind im Volksmund bekannt als Botenbrot für Ameisen, da sie neben Ölen auch Zucker, Fette und Stärke enthalten, was sie für die Ameisen zu einer Delikatesse macht. Im Gegenzug helfen die Ameisen der Pflanze sich auszubreiten, da sie beim Transport zum Bau hin und wieder Samen verlieren.

Früher wurde der Kriechende Günsel zur Wundheilung genutzt. Die feinherb bis bitter schmeckenden Blätter sind als Würze für Salat und Gemüse geeignet.

 

Foto: Petra Weibel

 

 

Obstgarten: Wichtig im Mai

Im Mai und Juni ist Erdbeerzeit. Aber auch die sonstigen Obstgehölze benötigen etwas Aufmerksamkeit.


Pflanzenpflege

Himbeeren und Brombeeren freuen sich über eine Mulchdecke, die für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt. Dafür eignen sich Stroh, Rindenmulch, Rasenschnitt oder andere Mulchmaterialien.

 

Pflanzenschutz

Ende Mai schlüpfen die Falter des Apfelwicklers, um ab Juni die Eier in der Nähe der Fruchtbüschel abzulegen. Spätestens Anfang Juni sollten Sie bei starkem Befall in den Vorjahren deshalb Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma aufhängen (z.B. von Neudorff oder re-natur). Mit drei Ausbringungsterminen lässt sich in der Regel der Befall mit Fruchtmaden von Apfelwickler und Apfelschalenwickler eindämmen. Wer ohnehin genügend Äpfel erwartet, kann über ein paar wurmstichige leicht hinwegsehen.

Erdbeerbeete werden jetzt mit Stroh abgemulcht. Das schützt den Boden vor Verschlämmung und Austrocknung und die Früchte liegen trocken. Einziges Problem: Auch Nacktschnecken fühlen sich unter dem Stroh wohl. Drohen kalte Nächte unter dem Gefrierpunkt, kann die Erdbeerblüte durch eine Vliesabdeckung geschützt werden.

Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen blühen früh und sind deshalb stark spätfrostgefährdet. Das gilt besonders für die atlantisch geprägten, westlichen Teile Deutschland, wo frühe, warme Tage die Entwicklung beschleunigen. Bei Frostgefahr sollten die Bäume (wie die Erdbeeren) durch Vlies geschützt werden. Eine Kultur als Spalierbaum, etwa an der Hauswand, erleichtert den Schutz.

Kräuselkrankheit am Pfirsich tritt besonders an Standorten auf, die nur mäßig für die Pfirsichkultur geeignet sind (z.B. auf Sandboden oder in kühlen Lagen) oder auch bei weniger robusten Sorten. Wer eine rechtzeitige Schwefelspritzung im Vorfrühling (kurz vor Knospenaufbruch, Knospen müssen aber noch geschlossen sein) verpasst hat, sollte jetzt die kranken Blätter ausbrechen und in der Mülltonne entsorgen.

Unterhaltsame Familienfeier des OGV Reilingen

Bericht der SZ vom 09.04.2019

Die Familienfeier des Obst- und Gartenbauvereins hat sich längst fest im Terminkalender der Vereinsmitglieder verankert. Kein Wunder, dass die Mannherzhalle Samstagabend im bestuhlten Teil bis auf den Letzen Platz gefüllt war und sogar Tische und Stühle kurzfristig aufgestellt werden mussten, keiner der Gartenfreunde möchte sich den bunten Abend entgehen lassen. "Wir möchten euch einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend bescheren“, sagte Vorstand Karl Bickle, als er die zahlreichen Gäste in der Fritz-Mannherz-Halle begrüßte. Neben den Mitgliedern Freunden und Gönner des Vereins waren auch Ehrengäste und Abordnungen befreundeter Vereine nach Reilingen gekommen, um gemeinsam zu feiern. Zur Unterhaltung schlüpften einige der Gartenfreunde in verschiedene Rollen um mit Sketchen oder Gesangseinlagen wieder für einen vergnüglichen Abend zu sorgen.
Danach öffnete sich auf der Bühne der Vorhang zum Unterhaltungsteil der Familienfeier. Sabine Tremmel führte als Moderatorin in souveräner Manier mit launigen Worten durch das nun folgende abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm.

Ich hätte es gewusst, aber mich frägt ja keiner

Vera Strittmatter, Giesela Burger, Brigitte Kneis und Monika Kappes waren Reilinger Tratschtanten, von der jede eine Neuigkeit parat hatte, aber keine etwas Genaues wusste. Wenn sie von der Obertratschtante etwas wissen wollten, antwortete die immer mit dem gleichen Satz “ich täts ja wisse, aber mich frägt ja keiner“. Da die Harmonie im Gespräch nicht zu erzielen war, stimmten sie ein Lied an und mit “so ein Tag so wunderschön wie heute“ sprang sofort der Funken auf das Publikum über und es wurde mitgesungen und geschunkelt.

Mundartgesang mit Charly Weibel

Musikalisch ging es auch gleich weiter und der Mundartsänger Charly Weibel war wie gewohnt ein Highlight. Wie bekannt singt er in seinem Dialekt, in „reilingerisch“. Und mit den beiden Titeln “was ich bis heut noch nicht gemacht hab, bzw. mach ewe blos was wichtig isch für dich" und „es gibt heut kaum noch e Ausstellung, sondern nur noch Vernissage“ mit dem Refrain "wann des Kunst isch, sag ich lieber nichts dazu" fand sich jeder Zuschauer selbst mit eigenen Begebenheiten.

Brisantes auf dem WC erlebte Karl Bickle, als er den Notdurftort gerade noch in höchster Not erreichte. Doch der Schock folgte, denn egal wo auch seine Blicke hin schweiften, war kein Klopapier vorhanden. In seiner Not rief er verzweifelt nach Klopapier, bis sich eine Stimme (Sabine Tremmel) meldete und eine rolle Klopapier für 20 € anbot. Mit viel Verhandlungsgeschick konnte die Rolle auf 10 € herunter gehandelt werden. Wie wertvoll Klopapier sein kann, kam dabei richtig zum Augenschein. Bei der Pokerrunde um das Klopapier wurden die Lachmuskeln der Zuschauer ausgiebig strapaziert.

Toleranzgrenze

Die Ketsche (Vera Strittmatter), die Liesel (Brigitte Kneis) und die Hilde (Marianne Berger) trafen sich zum Kaffeeklatsch. Dabei stellte die Ketsche erregt fest ,dass es einen Tag der Toleranz gäbe, der so unnötig sei wie ein Kropf, alle drei übten doch Toleranz bis zum geht nicht mehr aus. Dabei stellten sie schnell fest, wo ihre Toleranzgrenzen liegen. Die Ketsche glaubte, ihr Sohn sei auf dem CSD (Christopher Street Day) und damit sei der “christlich soziale Dach" gemeint. Die Liesel wollte auf keinen Fall tolerieren, dass ihre Tochter einen Saarländer heiratet. Diese vorgetragenen Szenen brachten Erheiterung pur und wurden mit viel Beifall bedacht.

die Tratschtanten an der Tolerazgrenze

 

Die umeglisch Supp

Bei keiner Familienfeier dürfen die Streithähne Karl und Ketsche (Karl Bickle und Vera Strittmatter) fehlen. Beim Einmarsch stellte Karl fest, dass er das Gekochte von Ketsche nur nach einem EKG genießen kann. Karls EKG sind „ein Enzian, ein Kräuter- und ein Gwegschte-Schnaps“. Als Ketsche die Suppe servierte, standen dem Karl die Haare senkrecht: "Hast du den Spüllumpen in die Flädlesupp geschnitten?" Und er wurde blass, als er ein Stück Stoff aus dem Mund zog. Die Ketsche meinte, er sollte nicht so pingelich sein, das sei nicht das erste und nicht das letzte Mal, dass er ein Stück Spüllappen mitgegessen hätte. Als Karl auf dem Weg zum Wirtshaus den Hosenladen nicht schließen wollte, kommentierte Ketsche sein verhalten mit “nun ja, wenn der Vogel tot isch, dann kansch den Käfig offenlassen“. Ausgelassenes Gelächter und großen Applaus begleitete den Auftritt der Beiden.

Ketsche und Karl im Sreit

 

Die Straßenkehrer

Tolle Stimmung kam auf, als die Straßenkehrer des OGV die Bühne betraten, hinter denen sich Vera Strittmatter, Sabine Tremmel, Marianne Berger, Monika Kappes, Gertrud Sattelberger und Giesela Burger versteckten. Mit dem Straßenkehrerlied besangen sie: “mir sind die Reilinger Straßenkehrer und kehre de Leit ihren Dreck“. Dabei besangen sie verschiedene Stellen in Reilingen, wo Dreck weg zu kehren war. Bei dem Refrain "mir kehre ohne Rücksicht, was uns vor den Bese kummt, Matratze, en Schlappe, e Rücklicht, en alte Bär, wo brummt". Alle waren voll Begeisterung und im Refrain wurde die Truppe vielstimmig vom Puplikum unterstützt.

Die Strassenkehrer in Aktion

 

Mundart Gesang mit Charly Weibel

Nochmals umrahmte Charly Weibel den Abend mit seinem neuen Mundart Song, der von einem echten Mann handelt, der unter anderem nur Schnaps drinkt, "aber ich ich drink ooja" (Eier Likör). Als Weibel das Lied vom Gelariewesalot anstimmte, war das Publikum spontan mit dabei. Die OGV Helfer verteilten an das Puplikum die OGV Gelariewepakete, die Karotten waren wieder von der Fa. Großhans gestiftet.

Charly Weibel und Toni Kellner mit dem Lobeslied auf den Vorstand

 

Das Wampenlied

In bayrischer Tracht als Michael und Marianne sangen Vera Strittmatter und Karl Bickle das Wampenlied: "I hab a mortz drumm Wampen, die zeig ich gerne her und wenn ich net mei Wampen hät, dann wäre ich Millionär". Dieser Ohrwurm sprang schnell über und der Refrain wurde kräftig mitgesungen.

Dank an die Mitspieler

Als der erste Vorstand seinen Dank an alle Mitgestalter aussprach, wurde er mit einem Lobeslied über sich überrascht, das von Toni Kellner und Charly Weibel geschrieben und auch vorgetragen wurde.

Das Badener Lied

Der große OGV Chor stimmte dann das Badener Lied an und mit dem vollen Klang des Badener Liedes ging der Unterhaltungsteil der OGV Familienfeier zu Ende. Die Zusammenstellung und Vorbereitung lag wieder einmal in den bewerten Händen von Vera Strittmatter. Im Anschluß folgte die große Tombola, als Glücksprinz fungierte Jonas Tremmel. Zusammen mit der Moderatorin Sabine Tremmel sorgten sie dafür, dass alle wertvollen Sachpreise schnell neue Besitzer fanden. Damit war wieder einmal eine unterhaltsame und kurzweilige Familienfeier vom Obst- und Gartenbauverein zu Ende .

OGV Wetter

 
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